Mikrowellentrocknung

Die thermische Nutzung von Mikrowellen - Sie ist in verschiedenen Bereichen bereits eingeführt, ob zu Hause, als schnelle Alternative zum Elektroherd oder in der Landwirtschaft zum Trocknen von Saatgut. Seit neuem wenden wir die Mikrowellen auch bei der Bauwerkstrocknung an.

Wirkungsweise und Anwendungsgebiete

Aufgrund der molekularen Struktur von Wasser(Dipol) findet eine Übertragung der Mikrowellenenergie in Wärmeenergie im behandelten Material statt. Das Wasser absorbiert die Energie der Mikrowelle ganz oder teilweise.

Das Verfahren ist grundsätzlich für die Trocknung aller feuchten Bauteile geeignet. Im Neubau zur Beseitigung von Rest- oder Baufeuchte, im Altbau bei der Trocknung von langjährigen Feuchteschäden oder nach neu entstandenen Wasserschäden.

Einsatz und Vorteile

Der Einsatz von Mikrowellentechnik wird vielmehr von ökonomischen Faktoren bestimmt. Die Zeitdauer des Einsatzes und die Größe der zu behandelnden Flächen sind die entscheidenen Kriterien für dieses Verfahren.

Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren der Erwärmung von Stoffen, dringen die Mikrowellen sehr tief in das Objekt ein. Dadurch wird das Material von innen erwärmt. Mit dem Einsatz der Mikrowellentechnik werden lokale Feuchteschäden, konzentriert auf die betroffenen Werkstoffe und Bereiche, in wenigen Stunden getrocknet. Einfacher gestaltet sich auch das Zeit-Management, da im voraus klar ist, wie lang die Trocknung dauern wird und zum Erfolg führt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Trocknungsverfahren läuft die Trocknung mit Hilfe der Mikrowellentechnik von innen heraus ab. Das Wasser wirkt in diesem Fall als Medium zur Energieübertragung und erzeugt selbst die zum Trocknen erforderliche Wärme, sodass eine Wasserdampfdiffusion von innen nach außen wirkt.